Maritim Club Schwerte

Der Club der Meere

 

Tagemeldungen vom

Karibik - Törn 2009

14. Februar - 28. Februar

 

Wetter in der Karibik

 

Meldungen:

 


Datum:   27.02.2009
Ausgangshafen: Rodney Bay (St.Lucia)
Zielhafen:  

Le Marin (Martinique)

Wetter   Sonne
Temperatur    28°C
Wind    NE 4-5
Wassertemperatur  26°C

Gegen 14:00 Uhr haben wir die Leinen in Le Marin Martinique festgemacht.

 


Datum:   26.02.2009
Ausgangshafen: Marigot Bay (St Lucia)
Zielhafen:  

Rodney Bay (St.Lucia)

Wetter   Sonne
Temperatur    28°C
Wind    NE 4-5
Wassertemperatur  26°C


Datum:   25.02.2009
Ausgangshafen: Soufrier Pitons (St. Lucia)
Zielhafen:  

Marigot Bay (St Lucia)

Wetter   Sonne
Temperatur    28°C
Wind    NE 4-5
Wassertemperatur  26°C

 


Datum:   24.02.2009
Ausgangshafen: Soufrier Pitons (St. Lucia)
Zielhafen:  

Soufrier Pitons (St. Lucia)

Wetter   Sonne
Temperatur    28°C
Wind    NE 4-5
Wassertemperatur  26°C

Nach den Strapazen der letzten Tage nutzen schieben wir heute einen Landtag ein und lassen uns über die Insel fahren, zu den Wasserfällen, dem Vulkan und in den botanischen Garten..... Hier ist ein wirkliches Paradies.....


Datum:   23.02.2009
Ausgangshafen: Bequiaq Port Elisabeth (St. Vincent)
Zielhafen:   Soufrier Pitons (St. Lucia)
Wetter   Sonne
Temperatur    28°C
Wind    NE 4-5
Wassertemperatur  26°C

So schnell wie die Crew eingeschlafen war wurde sie auch wieder aus dem Schlaf gerissen und beinahe in ein Desaster verwickelt.

Gegen ca. 04.00 wurden wir durch die Ankerwinsch eines nahe bei uns liegenden Katamarans geweckt. Durch das Bullauge sah Katja den Kat fast an unserer Bordwand hängen. An Deck konnten wir dann beobachten wie der Kat seine Ankerkette immer wieder auf und ab ließ und sich bei dem Manöver nur schwer unter Maschine von den andern Booten freihalten konnte. Nach ca. 30 Minuten schien er frei gekommen zu sein und entfernte sich rasch. Wir wollten uns gerade wieder hinlegen als wir bemerkten, dass wir vertrieben wurden. Es wurde sofort die Maschine gestartet, worauf sich dann auch die gesamte Crew an Deck einfand. Markus eilte zum Bug und musste feststellen das die Mooringboje frei vor unserem Bug trieb und keinen halt mehr zum Grund hatte. Ich vermute, dass sich der Kat mit seinem Anker in unserer Mooringleine verfangen hatte und letztendlich aus Verzweifelung unsere leine kappte um wieder frei zu kommen. Kurz nachdem Markus unsere Leinen von der Boje getrennt hatte liefen wir in der Bucht auf Grund. Beim freidrücken unter Maschine kam Rauch aus der Steuerbord Backskiste, der uns einige Tage zuvor bereits son einmal aufgefallen war. Ecki räumte sofort die Backskiste, in der sich auch die die Rettungsinsel befand frei und fand ein abgekniffenes, und zusammengerolltes Kabel welches an zwei Stellenstark verbrannt war. Vermutlich ein totes Kabel mit Kurzschluss welsches in irgend einer Weise mit der Lichtmachine der Maschine verbund und nicht abgesichert war. Nachdem wir das Kabel soweit frei hatten das es nicht mehr schmorte kamen wir auch wieder frei und suchten uns einen Weg in einer stürmischen dunklen Neumondnacht durch die vielen Boote auf die freie See wo wir feststellen mussten, dass auch die Navigationslichter einen Kurzschluss hatten und nicht gesetzt werden konnten. Kiriacoulis Yachtcahrter, seid alle gewarnt ):o(. Also Augen auf und Kurs St. Vincent bis zum Hellwerden.

Nach Sonnenaufgang setzten wir dann die Fock und konnten bei Windstärken bis 8 Bft und einer See von mind. 4 Meter aber bei strahlendem Sonnenschein und begleitet von fliegenden Fischen bis St.Lucia durchsegeln.

In St. Lucia angekommen nahmen wir wieder Kurs auf die zweit Pitons und wurden auch gleich von einem Freund von Francis empfangen,  in die Mooring einwies und Katja und mich in die nahe gelegene Stadt zum einklarieren brachte. Auf St. Lucia war heute der Independence-Day, an dem die Einwohner die Trennung von der Britischen Krone feierten. Entsprechen "zügig" verlief auch das Klarieren. Der Officer im Custonservice konnte seinen Blick kaum vom Fernseher wenden, auf dem lautstark eine Art von Karnavalsitzung lief. Die Lautstärke machte es schwierig sein doch recht schlechtes Englisch zu verstehen er hatte Probleme mit dem Wechsel zwischen Lachen über die Comedie und dem Amtsgesicht wenn ich etwas sagte. Noch interessanter wurde es dann bei Mrs. Officer im Imigration Amt. Diese saß in der örtlichen Polizeistation. Die Beamten im Eingangsbereich der Poloizeistation waren, wie wohl alle heute auf St. Lucia an den Fernseher gefesselt, und als sie uns  dann doch irgend wann  wahrnahmen wiesen sie uns in einen Gang auf die Rückseite des Raumes. Dieser führte entlang an den Zellen zu einer kleinen Tür am Enge des Ganges auf der ein Zettel hing auf dem "Knock and enter Stand". In dem Raum saß kaugummikauend eine schwarze Beamtin und trug säuberlich Kolonnen von Daten in ein großes Buch ein. Nach ca. 10 min hatten wir dann aber auch dieses Procedere hinter uns und konnten den Rest des Tages mit sonnen, tauchen und schwimmen genießen.

Film von der Überfahrt


Datum:   22.02.2009
Ausgangshafen: Canuan Charlston Bay (St. Vincent)
Zielhafen:   Bequiaq Port Elisabeth (St. Vincent)
Wetter   Sonne
Temperatur    28°C
Wind    NE 6-7
Wassertemperatur  26°C

Nach einer problemlosen Überfahrt am Wind im 2. Reff konnten wir gegen 13:00 Uhr zum zweiten mal in Bequia festmachen. Wie gewohnt wurden wir von einem Boot-Man empfangen der uns eine Boje zuwies und beim festmachen half.

Direkt neben unserer Mooringposition befand sich ein kleiner Dibghi-Steg und einer Pizzeria, die uns allen auf Anhieb anlachte. Aber zunächst waren noch einige Pflichten zu erfüllen: Bunkern und aus klarieren. Unser "ausladendes Transportdinghi" wurde and den Stadtsteg verholt und ein eil der Crew machte sich zu Fuß auf den Weg in die City, nicht ohne einen Platz in der Pizzeria zu bestellen.

In dem Ort herrschte eine gelassene Sonntagsstimmung in karibischem Flair. Selbst Mr. Officer im Custom Service beim Ausklarieren hatte sein Oberhemd gegen ein Poloshirt getauscht. Und als Mrs. Officer vom Imigration-Amt nicht zum Dienst erschien, entließ uns Mr. Officer mit den Worten "I care about it...you are welcome" freundich in diesem tropischen Sommernachmittag.

Der einzig geöffntete Supermarkt war schnell leergekauft und so konnten wir das beladene Dinghi wieder zum unserer Yacht verholen.

Punklich zu Sunset wurde die Crew von einem Wassertaxi zur Pizzeria gebracht, in der der Tag mit etwas zu groß bestellten Pizzen, Camparis, Rotein und Bier satt und müde endete.


Datum:   21.02.2009
Ausgangshafen: Union Island
Zielhafen:   Canouan
Wetter   Sonne
Temperatur    28°C
Wind    NE 4-5
Wassertemperatur  26°C

Auch am Morgen hatten die Sturmböen noch nicht nachgelassen und der Himmel hatte sich zugezogen. Aus diesem Grund haben wir uns  entschlossen uns in Richtung Norden auf den Weg zu machen.

Gegen 14.00 haben wir dann in Canouan in einer paradiesischen Bucht an der Mooring fest gemacht.


Datum:   20.02.2009
Ausgangshafen: Mustique (St. Vincent)
Zielhafen:   Union Island
Wetter   Sonne
Temperatur    28°C
Wind    NE 4-5
Wassertemperatur  26°C

Geplant war die Überfahrt von Mustique in die Tobago Cays. Starke Windboen und sehr hohe See haben uns aber davon abgehalten in die Riffe der Cays zu fahren. Statt dessen haben wir uns eine windgeschützte Bucht auf der Leeseite der Insel Union Island gesucht uns sind dort vor Anker gegangen.

          

Am Morgen hatten wir noch einen Yellowtail Snapper auf dem Fischmarkt erworben, den Marita dann auf der Reede zu einer Fisch-Gemüsesuppe verarbeitete.

Die Nacht war alles andere als ruhig. Heftige Windboen zerrten am Schiff und ständig traf man Leute an Bord, die sich darüber informierten, ob wir auch wirklich noch in der Bucht lagen und nicht schon über den Atlantik getrieben wurden.


Datum:   19.02.2009
Ausgangshafen: Bequia (St. Vincent)
Zielhafen:   Mustique (St. Vincent)
Wetter   Sonne
Temperatur    28°C
Wind    NE 4-5
Wassertemperatur  26°C

Nachdem wir noch an bei einem Bunkerboot Wasser genommen hatten haben wir 15 sm südlich mach Mustique verlegt. Mustique ist die Insel der Schönen und Reichen. 15m² groß und angelegt wie ein einziger großer Park mit ein paar verstreut liegenden Villen. Darunter die "Ferienhäuser von Mick Jagger, David Bowie, Brian Adams, Tommy Hilfiger usw.

 

      

Film von der Überfahrt

Natürlich haben wir uns die Residenzen der Herren bei einer Inselrundfahrt angeschaut. Es gibt schlechtere Gegenden zum Wohnen. Bei der Rundfahrt mit einem gemieteten Taxi kreuzten immer wieder Landschlildkröten unseren Weg, die auf dieser Insel weit verbreitet sind.

Den Abend werden wir in Basils Bar verbringen, eine Kneipe in der Micky auch regelmäßig zu Gast ist. Mal sehen.....

Verspäteten Geburtstagsgruß  an "Charly" und Grüße an das Stahlwerk Ergste Westig von Uli und Markus.


Datum:   18.02.2009
Ausgangshafen: Anse de Pitons (St. Lucia)
Zielhafen:   Bequia (St. Vincent)
Wetter   Sonne
Temperatur    28°C
Wind    NE 4-5
Wassertemperatur  26°C

Abfahrt bei aufgehender Sonne und Regen.

Auf der Überfahrt wurden wir von mehreren Delfinen begleitet. Am Horizont war ein springender Buckelwal zu sehen, den wir aber trotz Kursänderung nicht wieder gesehen haben.

16:00 Uhr Leinen fest an der Mooringboje in Bequia (St. Vincent). Danach kam der Landgang mit dem Einklarieren und Einkauf. In der Bucht von Bequia werden die Yachten von mehreren Servicebooten versorgt die Brot, Lobster, Wasser Diesel, Gemüse usw. anbieten.

   

 


Datum:   17.02.2009
Ausgangshafen: Anse de Pitons (St. Lucia)
Zielhafen:    
Wetter   sonnig
Temperatur    32°C
Wind    NE 4-5
Wassertemperatur  28°C

Tag in der Bucht.

Ein Teil der Crew macht eine Spezial-Tour über die Insel zum Diamond-Waterfall, Diamond Botanical Garden und  Mineral Bath.

Der Besuch im 1983 gebauten botanische Garten zeigt alle Blumen, Früchte, Sträucher und Bäume Westindiens in den schönsten Farben, dazu auch neue und seltene Pflanzen. Nach einem wohltuenden Bad in den warmen Mineralbädern geht es weiter zum Vulkan.

 

Aber nicht nur die Welt oberhalb des Wassers ist sehenswert. Vom Boot machen wir noch  Schnorchel-Excursionen entlang der Bucht und tauchen in die wunderbare felsige Unterwasserlandschaft ab.

Zum Abendbrot gibt es lecker Spaghetti al a Carbonara i Salad i Pomodori unter einem sternklaren Himmel.

 

 


Datum:   16.02.2009
Ausgangshafen: Rodney Bay (St. Lucia)
Zielhafen:   Anse de Pitons (St. Lucia)
Wetter   Regen
Temperatur    24°C
Wind    NE 4-5
Wassertemperatur  26°C

 

Auch heute fängt der Tag mit Jetlag wieder früh an. Der erste Blick geht in den Himmel : na ja ein karibischer Morgenhimmel sieht im Prospektanders aus, aber kein Regen, und da ist doch schon ein bisschen Blau  zu sehen.

Wir gedenken kurz den zuhause gebliebenen und sehen uns eindeutig in der besseren Position

Unser erstes Ziel heute ist, die Tanks zu füllen, was ja auf Martinique wegen des Streiks noch unmöglich war.Also noch VOR! dem Frühstück zur Tanke.....

Ein freundlicher Schwarzer mit lupenreinem weißen Poloshirt begrüßte uns mit " Hello Sir, no Gasoline or Diesel, sorry. If  were lucky we will getit today."

Kein Thema, schließlich gilt auch hier, live slow, sail faster und so machten wir erst mal an der ach so romantischen Tanke an und warten gemeinsam mit dem freundlichen Schwarzen auf den Tankwagen.

Markus und Udo machten sich mit unserem Dingi auf den Weg um uns einzuklarieren. Sagen wir es mal so, sie schubsten das Dingi mittels ständigem Anziehen des Motors Stück für Stück voran.

Paddelnd zurück,  mit genügend köstlich duftenden Semmeln und tollen Stempeln in den Meilenbüchern gabs ein Frühstück mit Gasoline Atmosphäre.

Aber dann kam er wie er schöner nicht sein konnte. Silberglänzend vor Kraft strotzend, der Tankwagen! Also alles wird gut und so wurde es auch noch sonnig.

Gestärkt wurden also Mensch und Maschine und weiter gehts in die Anse des Pitons vorbei an an einer grünen Hügellandschaft und "Scheiße , willst Du noch mal arm sein Schiffen".

So nun kennen wir auch Francais. Er hat uns mit einem weißen spitzen Boot mit 75 PS begrüßt und will uns die Highlights der Bucht zeigen.Gebettet zwischen den beiden höchsten Bergen St. Lucias: Petit Piton (736 m) und Gros Piton (798 m) gehen wir an die Ankerboje.

Bei den fliegenden stonten Händlern konnten wir lecker Obst und einen großen frischen Fisch ersteigern. Der Fisch konnte trotz dürftigem Küchenwerkzeug zerlegt und zubereitet werden. Hmmh ... und er war lecker ...

 


Datum:   15.02.2009
Ausgangshafen: Le Marin (Martinique)
Zielhafen:   Rodney Bay (St. Lucia)
Wetter   Regen
Temperatur    24°C
Wind    NE 4-5
Wassertemperatur  26°C

Der Film

Trotz des Generalstreiks auf Martinique ist es uns heute morgen gelungen uns mit allem Nötigen einzudecken. Nach der Schiffsübergabe und dem Ausklarieren sind wir gegen ca. 12:00 Uhr mit Kurs auf St. Lucia ausgelaufen.

Mit Annäherung an St. Lucia zog sich der Himmel immer weiter zu und die Karibik zeigte sich von ihrer wilden Seite mit heftigen Schauern und starken Windböen. Den Ankerplatz im NW von St. Lucia haben wir dann noch im Regen angelaufen. Im Moment kocht die Crew Nudeln und der Himmel öffnet sich langsam wider und die ersten Sterne sind schon zu sehen......

 


Datum:   14.02.2009
Ausgangshafen: Le Marin (Martinique)
Zielhafen:   ????
Wetter    voraus. sonnig
Temperatur    voraus.28 °C
Wind    voraus.NE 4-5
Wassertemperatur  voraus.27°C

Die Anreise:

Von Düsseldorf aus ging es recht problemlos in einer Stunde Flug nach Paris CDG. Danach mussten wir zu dem Airport Paris Orly wechseln, von wo aus unser Flug nach Martinique startete. Nur leider bekamen wir schon hier die ersten Auswirkungen des derzeit anhaltenden Streiks in den französichen Überseedepartments zu spüren. Der Shuttlebus zwischen den Flughäfen wurde bestreikt. Aber kein Grund zur Aufregung. Markus und Ecki haben der netten Lady vom Airfrance-Infoschalter einer Vocher für drei Taxen abgeschwatzt und so saßen wir 10 min später bei blauem Himmel in einer Taxe und konnten eine kleine Rundfahrt durch Paris genießen.

Im Flughafen Orly angekommen war dann der CheckIn schnelle erledigt und wir konnten auf unseren Stammplätzen die Wartezeit auf den Flug bei Baguette und Getränken genießen.

Der Flug in die Karibik verlief dann mehr als ruhig. Ohne auch nur das kleinste Luftloch verging die Zeit mit "Wer wird Millionär, Sprachkursen und Solitär an den Spilkonsolen "wie im Flug".

Am Flufhafen Martinique empfing uns dann auch gleich "King Max", der von Heike und Ecki organisiert wurde und brachte uns zur Marina. Das Bier und die Getränke waren bereits an Bord, so dass wir nur noch unsere Kojen beziehen und in der Hafenkneipe bei Pizza und Bier den Tag, der für uns mehr als 24 Stunden hatte, beenden mussten.

Die Crew am Flughafen Düsseldorf